Mittwoch, April 05, 2006

Filmtagebuch 2006: #7 Serenity

.: Inhalt :.
(by filmz.de)

500 Jahre nach unserer Zeit. Der abgehalfterte Kriegsveteran Kapitän Malcolm Reynolds (Nathan Fillion) schlägt sich mit kleinen Gaunereien und Frachtaufträgen auf dem Raumschiff Serenity durchs Universum. Mit an Bord: seine Crew aus streitbaren, aufsässigen, doch bis in den Tod loyalen Gefährten.

Als Malcolm zwei Passagiere aufnimmt, einen jungen Doktor und dessen labile und telepathisch veranlagte Schwester, wird der Jäger zum Gejagten. Denn das Pärchen flüchtet vor der unbarmherzigen Koalition des Universums, die vor nichts zurückschreckt, um das Mädchen zurückzubekommen. Gejagt von schier übermächtigen Feinden, wird der Crew fatalerweise klar, dass die größte Gefahr an Bord der Serenity selbst lauert ...

.: Kritik :.

UI was habe ich mich gefreut auf einen neuen Weltraumfilm. Den letzten den ich sah, war ... grübel ... ich glaube entweder Star-Trek Nemesis oder der "Dont panic und hol dein Handtuch raus"-Film: Per Anhalter durch die Galaxis. Zweiteres wohl eher. Ich muss sagen der Film gefiel mit storytechnisch sehr gut und zeigte auch mir keine ersichtliche Unlogik auf. Die Geschichte war wirklich seeehr interesant und gut und sehr nett ausgeschmückt. Weltraumabenteuer und Piratentum mit Herz. Auch die technische Umsetzung wie CGI und co gefielen mir wirklich gut. Sehr gut fand ich den Captain der Serenity! Sau coole Sprüche der Mann. Nur leider kannte man die meisten Sprüche schon aus dem Trailer. Die Charaktere waren alle anz nett. Ein wenig schön schräg, durcheinander, abgespaced und irgendwie mal anders. Gut die eine oder andere Klischee Kiste wurde auch rausgeholt. Aber nicht zu übertrieben. Was mir allerdings gar nicht gefiel war, das ich die Charaktere alle ein wenig leer fand. Sie waren da, spielten ihr Rolle im Film, waren aber irgendwie zu austauschbar. Der "Böse" durfte auch nicht fehlen. Ich fand allerdings das er dem Captain etwas schauspielerisch unterlegen war, sonst aber seine Rolle gut spielte.
Jedoch gab es eine Schauspielerin die ich nun gar nicht mochte: Die "labile und telepathisch veranlagte Schwester"! Och noeeee. Was sollte dieses "The ring" und "Hilfe Hilfe sie kommen aus dem Blair Witch Project" Aussehen? Nun gut die Frau hat echt was durchgemacht aber sie soo derartig verstört durch die Gegend rennt war mir ein wenig zu viel.
Zur Musik/SCORE/OST mag ich mal behaupten: Durchschnitt. Nichts wirklich besonders gutes oder gar schlechtes, aber ich könnte jetzt nicht die Titelmelodie mitsummen.

.: Fazit :.

Ein stylische und liebevollgemachtes CGI-Weltraumabenteuer um die Wahrheit zu finden mit Action baller baller bumm bumm und viel Spass, jedoch mit ein wenig zu leeren Charakteren.

6 /10 umherfliegende Reavers